"Aktuelles" ist natürlich ein verpflichtendes Wort. Neben den ständig aktualisierten Presseartikeln und Beiträgen veröffentlichen wir hier Dinge, die uns ebenfalls lesenswert und wichtig erscheinen, jedoch einfach in keine der bisher existierenden Kategorien passen.

08
Juli
2013

Die hessischen Grünen starten in den Wahlkampf - laute 200m hohe WKA sollen schon in 750m Abstand oder weniger zu Siedlungen gebaut werden dürfen

Überall in der Welt macht man sich bzgl. der Abstandsregelungen zu Siedlungen wegen der vermuteten Gesundheitsgefährdungen intensive Gedanken und fast überall kommt man bzgl. der 200m und künftig gar noch höheren WKA-Industriebauten zu (eigentlich plausiblen) höhenabhängigen Regelungen. Aktuell fordern das als 10-fachen Höhenabstand auch die Länder Bayern und Sachsen. In England gilt z.B. 3000m, Baden-Würtemberg hat 2000m als Agreement festgelegt.

Die hesssichen Grünen fordern hingegen auch aktuell immer noch (wie z.B. am 18.06.2013 im Landtag):

- die "(un-)wirtschaftliche Windgeschwindigkeit zur Förderung" EEG von 5,7m/s auf 5,5 m/s zu senken
- 1000m soll nur Regelabstand werden, von dem im Einzelfall (nach unten) abgewichen werden darf
- Schutzwald soll künftig nicht mehr ausgeschlossen sein
- die Windhöffigkeit wird generell unterschätzt, da ist immer mehr drin
- Windräder sollen immer möglich sein, wenn Belange des Naturschutzes durch externe Gutachter erfüllt werden können (!?)

Die rot/grün geplanten Windvorranggebiete sollten vor den Wahlen nicht veröffentlicht werden, warum wohl? Wie viele Wähler kann diese brisante Karte kosten? Näheres dazu und auch die "geheime Karte" können Sie sich hier ansehen.

Kategorie(n): Aktuelles

08
Juli
2013

Ein Blick ins Wahlprogramm der Grünen - und damit Logik und Natur adieu bzw. "grün eben"

Ein Blick ins Wahlprogramm der Grünen:

Also erstmal Kapitel B "100 Prozent sichere Energie".

Bereits in der Einleitung steht:

"Wir wollen den Erfolg der Energiewende weltweit. [...] Deutschland muss
seiner Verantwortung als Vorbild für einen klimagerechten weltweiten
Umstieg auf Erneuerbare gerecht werden".

Vor 80 Jahre hieß das noch: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!"

Unter Punkt 1 liest man dann:

"Bereits 2030 wollen wir unseren Strom zu 100 Prozent erneuerbar
produzieren. [...] Dazu wollen wir bis zum Jahr 2022, wenn spätestens
die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen, mindestens die Hälfte der
Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien decken."

Bedeutet das, dass es in 9 Jahren doppelt so viele Windräder, doppelt so
viel Solarfläche und doppelt so viel Mais-Monokulturen geben soll? Oder
wie haben die das vor?

Ahja - steht im nächsten Absatz:

"Dass 100% Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien eine
technologische Herausforderung darstellt, ist uns klar. Doch wir setzen
auf die Leidenschaft und Kreativität, die technologische Innovationen
hervorbringt [...]. Die Erfahrung anderer industrieller Entwicklungen
macht Hoffnung".

Auf gut Deutsch: sie haben selbst keine Ahnung, wie das funktionieren
soll. Aber irgendwer wird irgendwie schon irgendwann irgendeine geniale
Idee haben. Hat bisher auch immer geklappt. OK, außer in all den vielen
Fällen, in denen das nicht funktioniert hat... Da fällt uns spontan z.B.
der Flug zum Mars oder die Kernfusion ein.

Die Aussage bedeutet aber auch, dass ihnen klar ist, dass die aktuell
vorhandene Technologie nicht ausreicht. Trotzdem zu behaupten, dass das
alles gar kein Problem sei und dass man das mal eben um 20 Jahre
schneller schaffen kann, als Greenpeace in ihrer auch schon völlig an
den Haaren herbeigezogenen Prognose verkündet, ist geradezu eine
Unverschämtheit.

Kategorie(n): Satire

01
Juli
2013

Wiesbaden - Die Bewerbung zum Weltkulturerbe ist nun in Gefahr.

Rettet den Taunuskamm Vorstände Michael Bieder und Detlev Hüsch waren zur Veranstaltung  *Der Kaiser-Wilhelm Turm auf dem Schläferskopf und die Kurstadt Wiesbaden* der  Deutschen Stiftung für Denkmalschutz  im Rathaus Wiesbaden am 28.06.13. In  der mit 100 Personen sehr gut besuchten Veranstaltung wurde von Herrn  Martin Horsten, Stadtkonservator Wiesbaden, das Grünkonzept mit der Entwicklung der Stadt Wiesbaden und dessen überaus wichtige historische Bedeutung beeindruckend vorgetragen. Hier gründet  der der Glanz und Ruf als Kurstadt mit schon Anfang des 20.Jahrhunderts enormen Tourismusbesuchen. Besonders wichtig ist die Einbettung der Stadt Wiesbaden in den Taunusskamm. Wiesbaden ist die einzige Stadt in Deutschland mit noch 900 erhaltenen Villen und einem fast unzerstörten historischen Kerngebiet. Dieser Spannungswechsel zwischen historischer klassizistischer Bausubstanz und der mächtigen Bewaldung unseres Taunuskamms hat auch im Wesentlichen dazu beigetragen die Bewerbung zum UNESCO Weltkulturerbe zu gestalten.

Die Bewerbung zum Weltkulturerbe  ist nun in Gefahr.

14
Juni
2013

Ganz Deutschland beginnt vernünftig zu werden ...

so hört man gerade in den vergangenen Wochen vermehrt Stimmen der Vernunft zum Thema Energiewende:
aus der Politik: z.B. von Frau Merkel (CDU) oder Herrn Brüderle (FDP)
aus der Wirtschaft: z.B. von Siemens und deren Kunden
und sogar von den Energieversorgern: wie z.B. Envia
und natürlich nicht zuletzt von den Verfechtern der Kraft der Vernunft
usw. siehe hierzu diverse Presseartikel auf unsere Homepage

Ganz Deutschland? .... nein, die Grünen Zeugen Wiesbadens ...

Kategorie(n): Aktuelles

14
Juni
2013

Tiere - Die Wildkatze um Wiesbaden

In einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 11.05. und auf wiesbaden.de (überraschenderweise nicht im Wiesbadener Kurier) wurden die Ergebnisse einer vom Wiesbadener Umweltamt beauftragten Studie zur Wildkatze, die in der Zeit von Dezember 2011 bis März 2012 erhoben wurde, vorgestellt. Im Wiesbadener Stadtwald wurden 21 Tiere dieser stark bedrohten und auf der Roten Liste stehenden Art nachgewiesen. Neben der Wildkatze ist auch der hier auf dem Taunusskamm lebende Luchs geschützt und ebenso stark gefährdet. Beide Tierarten sind sehr scheu und reagieren sensibel auf Eingriffe in ihr natürliches Refugium. Der Bau einer Windkraftanlage zerstört (inkl. Zufahrt) ca. 11.000 qm Wald. Auf dem Taunuskamm würde diese Problematik zusätzlich dadurch verschärft, dass die geplanten Standorte (Perlenkette) zusammenhängende, unberührte Waldformationen zerstören. Solche jedoch benötigen der Luchs und die Wildkatze als Lebensraum und als Wanderweg zwischen den Habitat Gebieten. Beim BUND liest man hierzu:
"Unberührte und vor allem zusammenhängende große Waldgebiete gibt es in Deutsch­land kaum noch. Landwirtschaft, Siedlungen, Straßen und Bahnlinien zerschnei­den die Wälder. Für die Tiere des Waldes wird es zunehmend eng. Die Populationen von Wild­katze oder Luchs sind inzwischen so klein und so weit voneinander getrennt, dass ihr Überleben und damit die biologische Vielfalt auf dem Spiel stehen."

14
Juni
2013

Das Umweltbundesamt hat es in einer Studie ausgerechnet ...

für Onshore-Windkraft sind 396.666 Groß-WKA in Deutschland möglich.

hier bzw. hier (Spiegel online) ist zu lesen, warum das Umweltbundeseamt Offshore-Windkraft aufgrund der neuen Erkenntnisse zu Onshore-Windkraft nicht mehr subventionieren möchte. Laut Umweltbundesamt können wir in Deutschland gigantische 1190GW Leistung Windkraft an Land bauen. Die Studie gibt es hier zum Lesen.

Eines unseres Erachtens recht gelungenen Kommentar, den wir dazu fanden, erlauben wir uns hier wiederzugeben:

Kategorie(n): Satire

14
Juni
2013

Zeichen setzen - Rundbrief des EPAW zur Gründung der Bundesinitiiative von Vernunftkraft am 22.0.6.2013

PUNKTE und ZEICHEN SETZEN FÜR DIE BUNDESINITIATIVE VON VERNUNFTKRAFT vor der Gründung und der Bundestagswahl !!! - Bitte werden Sie aktiv!!!

Liebe EPAW-Mitglieder, liebe Mitstreiterinnen und Freunde!

Kategorie(n): off topic

14
Juni
2013

Wirtschaftlichkeit - Die leidige Physik

Bei vernunftkraft.de finden Sie eine sehr interessante Präsentation von
Dr.-Ing. Ahlborn zum Thema "Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Windenergie".

Dem Ergebnis, neben bundesweiter Planung auch die Physik beim Thema Energiewende vergessen zu haben, ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Kategorie(n): Aktuelles

14
Juni
2013

Wirtschaftlichkeit - Erträge - Kaum ein Windpark bringt die Erlöse, die den privaten Investoren versprochen wurden

Bürgerwindparks - prognostizierte Erträge werden nicht erreicht. Den beteiligten Bürgern drohen Verluste.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat die Praxiserfahrungen zur Wirtschaftlichkeit von Bürgerwindparks in Deutschland untersucht. 

Erklärtes Ziel dieses Verbandes ist, sich "mit voller Kraft dafür einzusetzen, dass die Erfolgsgeschichte der deutschen Windenergie weitergeht und die Vision von '100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien' in Deutschland schon bald Wirklichkeit wird". 

Vor diesem Hintergrund ist die Untersuchung und ihr niederschmetterndes Ergebnis für die beteiligten Bürger besonders schwerwiegend.

Kategorie(n): Aktuelles

13
Juni
2013

Der Baum (Michael Ring)

Lieber Mensch:

Weißt du eigentlich,

wie sehr du mich brauchst?

Weißt du, dass ein Baum wie ich in

einer Stunde mehr als 2 Kilo giftiges Kohlen-

Dioxyd schluckt und mehr als 2 Kilo lebensnotwendigen

 Sauerstoff spendet? Weißt du, dass ein Hektar Fichtenwald rund

32 Tonnen Staubunschädlich macht? Und dass deshalb ein Baum der

billigste, natürlichste und wirksamste Luftfilter ist? Deine grüne Lunge?

Kategorie(n): off topic

13
Juni
2013

Uff de Punkt gebracht

Neulich an der Haustür einer betagten Mitbürgerin:

“Ei, mir leuscht däs völlisch ein! Wenn schon so ä klaa Windrädsche im Gadde die Maulwürf verjacht, da könne die große Winddinger net gut für uns Mensche, de Wald und die Tiere sein!”

Kategorie(n): off topic

13
Juni
2013

Und selbst wenn…

… man ein Freund alternativer Energien ist. Selbst wenn, man dafür die optische Amputation des Taunuskamm in Kauf nehmen würde und selbst wenn es einen persönlich nicht stört, dass tausende Quadratmeter an Waldfläche gerodet werden müssen, um die Windräder aufzustellen, so ist es weder politisch, noch demokratisch oder moralisch korrekt, wenn man als Bürger bewusst ausgeschlossen wird. In Taunusstein, Wiesbaden usw. leben freundliche, mündige, intelligente Menschen, denen ihre Stadt und das Umfeld am Herzen liegen. Wer will schon gerne für dumm verkauft werden?

Kategorie(n): Aktuelles

13
Juni
2013

Rettet den Taunuskamm

Hohe Wurzel, Eiserne Hand, Platte, Kellerskopf, Hohe Kanzel, Buchwaldskopf, ....

Gigantische Riesen-Windräder sollen dort gebaut werden. 200 Meter hoch, so hoch, wie der Maintower in Frankfurt. Industrielle Gigantomanie zerstört unsere Umgebung

Hohe Kanzel und Buchwaldskopf

Kategorie(n): off topic

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